ESG-Anlageplattform my-si spendet ein Drittel seiner Erlöse an nachhaltige Projekte

60 Prozent der Verbraucher würden nachhaltig investieren, wenn sie nur wüssten, wie. Das ergab eine Umfrage, die von der ESG-Anlageplattform my-si kommuniziert wurde. Das Unternehmen spendet ein Drittel seiner Erlöse an gemeinnützige Organisationen.

Fast zwei Drittel der deutschen Verbraucher möchten nachhaltig investieren. Das ergab eine Forsa-Umfrage unter 20- bis 59-jährigen Verbrauchern. Allerdings wissen 53 Prozent der Befragten demnach nicht, wie sie Geld nachhaltig anlegen können. Ein Drittel hält das Angebot an nachhaltigen Anlage-Möglichkeiten für zu kompliziert.

„Dass die Mehrheit von uns Verbrauchern nachhaltig zugunsten von sozialer Gerechtigkeit und Umweltschutz investieren würden, ist eine beachtliche Zahl, die Mut macht und ein deutliches Zeichen setzt, dass wir umdenken müssen“, sagt Alissa Böhm, Sustainable Impact Analystin bei der f-fex AG. Noch fehlt es  jedoch an einheitlichen Kriterien, was genau nachhaltig ist, auch wenn seit dem 10. Märzlaut der EU-Offenlegungsverordnung Robo-Advisor und ETF-Emittenten nachweisen müssen, wie nachhaltig ihre Finanzprodukte sind. „Das ist ein erster Schritt in die richtige Richtung, wenn auch ein kleiner“, sagt Alissa Böhm.

5 Prozent mit nachhaltiger Geldanlage realistisch

„Bei my-si können AnlegerInnen schon heute nachvollziehen, wie Nachhaltigkeit im Investmentprozess umgesetzt wird. Transparenz ist für uns wichtig. Denn nur informierte AnlegerInnen treffen fundierte Entscheidungen.“, sagt Tobias Schmidt, CEO der f-fex AG und Gründer von my-si. Das Unternehmen ist eine digitale Investmentplattform, die n ESG-geprüfte Fonds mit einem ISS ESG Fondsrating von mindestens vier Sternen und einem f-fex Fondsratings der Bestnote von A oder B investiert. „Mit diesem Auswahlprozess setzen wir anspruchsvolle Nachhaltigkeits- und Renditevorgaben in einem risikooptimierten ESG-Portfolio um“, sagt Kapitalmarktexperte Schmidt.

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Der Börsenprofi ist sich bewusst, dass nachhaltige Geldanlagen natürlich auch Rendite bringen sollen: 5 Prozent Rendite – diesen Wert hält Tobias Schmidt von my-si langfristig für durchaus realistisch: „In der mittleren Risikoklasse halten wir mit unserem nachhaltigen Anlagekonzept langfristig eine Rendite von durchschnittlich 5-6 Prozent für gut erreichbar. Eine Welt ohne Zinsen bedeutet also nicht, dass es keine Renditen mehr gibt.“

my-si spendet Teil der Erlöse

Das Anlagekonzept der digitalen Anlageplattform my-si sieht vor, attraktive Renditen mit nachhaltiger Geldanlage zu erzielen und zugleich einen gesellschaftlichen Nutzen zu stiften: „Wir von my-si denken Geldanlage ein Stück weiter, denn wenn wir unsere Zukunft und die der nachfolgenden Generationen besser machen wollen, müssen wir bereits heute handeln.“ Zudem spendet der das Unternehmen einen Teil der dabei erzielten Erlöse.

0,99 Prozent beträgt die Gesamtkostenquote von my-si, davon verbleiben 0,75 Prozent im Unternehmen. Der Rest geht an externe Dienstleister. Von den 0,75 Prozent, die bei my-so verbleiben, wird ein Drittel gespendet. „Anleger und Anlegerinnen unterstützen mit uns eine von zehn gemeinnützigen Organisationen und damit die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen. Konkret spenden wir von my-si  ein Drittel unserer Advisory Fee an das Projekt, das unsere AnlegerInnen persönlich auswählen.“

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Zum Start von my-si wurden zehn Organisationen ausgewählt, die die gesamte Bandbreite der UN-Nachhaltigkeitsziele abbilden: die Deutsche AIDS-Stiftung, Reporter ohne Grenzen, Kindernothilfe e.V., WorldVision Deutschland e.V., humedica e.V., PRIMAKLIMA e.V., Tierärzte ohne Grenzen e.V., Deutsches Rotes Kreuz e.V., TERRA TECH Förderprojekte e.V. und Heinz-Sielmann-Stiftung. Sie alle verfügen über das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen DZI.