Mit Klimaschutz Geld verdienen – Lyxor macht es möglich

Die Treibhausgase reduzieren und damit noch Geld verdienen. Dieses Versprechen gibt Lyxor mit neuen ETFs. Auch ein weiterer Anbieter setzt auf Nachhaltigkeit.

Zahlreiche Jugendliche setzen sich weltweit für das Klima ein. Sie sind lautstark, haben aber meist kein Geld etwas zu verändern. Mit zwei neuen Lyxor-ETFs können Anleger jetzt etwas für das Klima tun, aber auch unter Umständen für den eigenen Geldbeutel.

Beide ETFs legen den Fokus auf Unternehmen, die durch Reduzierung der Treibhausgasemission dazu beitragen, die Erderwärmung auf maximal 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. Die Orientierung am Pariser Klimaabkommen der Vereinten Nationen soll den Weg zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft fördern. Es werden Unternehmen ausgeschlossen, die in den Bereichen Kohle, Tabak oder Waffen aktiv sind oder Umweltziele der EU und gesellschaftliche Normen verletzen.

Die Klima-ETFs von Lyxor

Der Lyxor S&P Europe Paris-Aligned Climate (EU PAB) (DR) UCITS ETF – Acc (WKN: LYX05K) und der Lyxor S&P Global Developed Paris-Aligned Climate (EU PAB) (DR) UCITS ETF – Acc (WKN: LYX05L) ermöglichen Anlegern, in große und mittelständische Unternehmen aus Europa oder weltweit zu investieren, die im Einklang mit den Klimazielen der EU und des Pariser Klimaschutzabkommens stehen.

Die beiden am 21. September 2020 aufgelegten ETFs ziehen laufende Kosten von 0,20 Prozent und legen anfallende Erträge automatisch neu an.

Tipp: Erfahren Sie alles zum Investieren in Nachhaltigkeits-ETFs.

Nachhaltigkeit wird auch bei HSBC großgeschrieben

Nur einen Tag später, am 22. September, hat HSBC nachgelegt. Mit dem HSBC Emerging Market Sustainable Equity UCITS ETF (WKN: A2PXVK) und dem HSBC Asia Pacific ex Japan Sustainable Equity UCITS ETF (WKN: A2PXVH) bekommen Anleger Zugang zu besonders nachhaltigen Unternehmen aus Schwellenländern oder dem asiatisch-pazifischen Raum mit Ausnahme von Japan. Zusätzlich haben die ausgewählten Unternehmen das Ziel, langfristig zur Verringerung des Kohlenstoffausstoßes beizutragen und damit die Belastung durch fossile Brennstoffe zu reduzieren. 

Unternehmen mit erheblichen Geschäftsaktivitäten in den Bereichen Kernenergie, Tabak, Kraftwerkskohle sowie Waffen sind vom Index ausgeschlossen. Unberücksichtigt bleiben darüber hinaus Unternehmen, die sich nicht an die Prinzipien des United Nations Global Compact (z.B. Einhaltung von Menschenrechten und Korruptionsbekämpfung) halten.

Die Gesamtkostenquoten liegen bei 0,18 (Schwellenländer) bzw. bei 0,25 Prozent (Asien-Pazifik ohne Japan).

Tipp: Ob Sie nachhaltig investieren wollen oder nicht, in jedem Fall bietet es sich an, regelmäßig in ETFs zu investieren. Hier finden Sie die günstigsten Anbieter für ETF-Sparpläne.

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ETF auf US-Staatsanleihen von Xtrackers

Etwas aus der Reihe fällt bei dieser Zusammenschau der neue Xtrackers-ETF. Die DWS hat bereits am 15. September einen Xtrackers-ETF aufgelegt, mit dem Anleger in US-Staatsanleihen mit sehr kurzen Laufzeiten investieren können. Der Xtrackers US Treasuries Ultrashort Bond UCITS ETF (WKN: A2P7TP) notiert an der Deutschen Börse und an der London Stock Exchange. Der ETF spricht vor allem institutionelle Investoren an, die eine Anlage im US-Treasuries-Markt anstreben, aber nur geringe Zinsänderungsrisiken eingehen wollen oder dürfen.

„Wir wollen eine ETF-Palette bieten, die alle Möglichkeiten einer festverzinslichen Anlage bietet, die in einer Asset Allocation sinnvoll sind. Der neue ETF, der Zugang zum US-Staatsanleihenmarkt mit sehr kurzen Laufzeiten bietet, stellt eine Alternative zum Geldmarkt dar, mit einer höheren Verzinsung und gleichzeitig geringem Zinsänderungsrisiko“, sagt Olivier Souliac, Leiter für passive Index-Strategien und Analyse bei DWS.

Der ETF bildet den FTSE-US-Treasury-Short-Duration-Index ab, der knapp 70 US-Staatsanleihen mit fester und variable Verzinsung enthält mit einer Rückzahlungsrendite von 0,16 Prozent (Stand: 04.09.2020, Quelle FTSE Russell). Die jährliche Pauschalgebühr beträgt 0,07 Prozent.

Invesco mit Anleihen von Versorgungs- und Industrieunternehmen

Am 24. September gab es auch bei Invesco zwei Neuzugänge auf Xetra und Börse Frankfurt. Beide ETFs erreichen eine Gesamtkostenquote von 0,39 Prozent. Mit dem ausschüttenden Invesco Euro Corporate Hybrid Bond UCITS ETF – Dist (WKN: A2PVDY) und dem thesaurierendem Invesco Euro Corporate Hybrid Bond UCITS ETF – Acc (WKN: A2PVDZ) haben Anleger die Wahl zwischen einer ausschüttenden und einer thesaurierenden Anteilsklasse. Damit können sie in auf Euro lautende festverzinsliche Anleihen von Unternehmen aus dem Versorgungs- und Industriesektor sowie von regierungsnahen Unternehmen investieren. Berücksichtigt werden sowohl Investment Grade-Anleihen als auch Hochzinsanleihen mit einem ausstehenden Mindestvolumen von 500 Millionen Euro und einer Mindestlaufzeit von eineinhalb Jahren. Zusätzlich wird die Gewichtung einer Anleihe auf maximal acht Prozent begrenzt.